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Herbstkonzert 2018
Ballads of Diversity




Unter dem Motto „Ballads of Diversity“ erklingt Musik, welche das Thema Diskriminierung und Gleichberechtigung direkt aufgreift und von Menschen berichtet, die vermeintlich oder tatsächlich abseits eines gesellschaftlichen Mainstreams stehen oder standen. Dabei reicht das musikstilistische Spektrum von Schumann über Verdi und Vaughan-Williams bis hin zu modernem Musical.

Ein erster Block bringt die Thematik der Sinti und Roma in Schumanns verklärender Chorballade „Zigeunerleben“ und stellt diese den gefangenen Hebräern aus Verdis „Nabucco“ gegenüber. Aus dem Musical „Anatevka“ erklingt das Gebet der russischen Juden, während „Der Medicus“ die Geschichte eines Christen erzählt, der sich als Jude ausgeben muss, um an einer islamischen Schule studieren zu können.

Im weiteren Verlauf nimmt das Konzertmotto direkten Bezug auf den 14. Verfassungszusatz der USA, welcher vor genau 150 Jahren die Gleichberechtigung aller Rassen in den USA regelte und damit auch den Afroamerikanern die Staatsbürgerrechte zusprach. Zentrales Werk sind Chorballaden des britischen Komponisten Samuel Coleridge Taylor von 1904 nach Texten aus den „Poems of Slavery“ von Henry Longfellow. Coleridge Taylor selbst war der Sohn eines aus Sierra Leone stammenden Arztes und einer Britin. Seine Auseinandersetzung mit der väterlichen, afroamerikanischen Abstammung machte ihn auch in den USA bekannt. Er selbst sagt: „Was Brahms für die ungarische, Dvorak für die böhmische und Grieg für die norwegische Volksmusik getan hat, habe ich für diese „Negro Melodies“ versucht.“ Afroamerikanische Musik erklingt auch in den Klavierwerken von Scott Joplin und Henry Martin. Während die „Ragtimes“ des eines Weltruhm erlangten, sind das „Präludium und Fuge im Stil eines Slow Rag“ des anderen kaum bekannt. Mit seiner wohl bekanntesten Melodie „Ol Man River“ ist das Musical Play „Showboat“ vertreten, dessen Handlung die gesellschaftliche Realität der Afroamerikaner in den 1880igern und folgenden Jahrzehnten thematisiert.

Diskriminierung erleben Menschen nicht nur aufgrund ihrer Abstammung oder ihres Glaubens – auch Sexualität ist oftmals ein Grund. Im Strudel wunderbarer Musik geht schnell vergessen, dass Madame „La Traviata“ eine (Edel-)Prostituierte ist und Judy Garlands weltberühmt gewordener Traum von einer Wirklichkeit „Somewhere over the rainbow“ wird oft als Hymne eine vielfältigen, toleranten Gesellschaft verstanden.

Der zusammenfassende Gedanke des Konzertprogramms findet sich in „A Sea Symphony“ des britischen Komponisten Ralph Vaughan-Williams , in dessen zweitem Satz mit dem Titel „On the beach at night alone“ der Dichter Walt Witmann sagt: „A vast similitude interlocks all" – eine unermäßliche Ähnlichkeit verzahnt alles.

Gemeinsam mit dem German-American-Community-Choir Frankfurt musizieren der Klarinettist Nicolai Pfeffer, der Bariton Sebastian Kitzinger und deutsch-amerikanische Pianist David Andruss.

  • Am 22. September 2018, um 20.00 Uhr

  • Dr. Hoch's Konservatorium, Sonnemannstr. 16, 60314 Frankfurt
    Zu erreichen mit S-Bahnlinien S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9 sowie Straßenbahnlinie 11 bis Station „Ostendstraße“

  • Eintritt: 16,- € / 12,- € ermäßigt für Behinderte (mit Ausweis)
    zzgl. Vorverkaufsgebühr

  • Kartenvorverkauf:



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